PETER MARIO WERNER


Fotograf / Texter / Maler

Manager in der Finanzbranche.

 

"Ich liebe es, aus Nichts, aus einer bloßen Idee, einem kurzen Gedanken, etwas Bleibendes zu schaffen, etwas, das die Menschen bewegt, erfreut, sie verängstigt oder bestärkt, ihnen Mut macht oder sie berechtigt zweifeln lässt.

 

Mit meinen Fotografien möchte ich vor allem Geschichten erzählen, Geschichten, die in den Köpfen der Betrachter entstehen, Tausende verschiedene Interpretationen sollen sie erschaffen! Und ich möchte Gefühl hervorrufen, Emotion, Zuspruch und Ablehnung. Technik ist mir dabei nicht wichtig, sie steht mir beinahe im Weg, zu groß ist die Verlockung, sich genau darin zu verlieben und zu verrennen.

 

Ich danke Gott und allen Menschen, die es mit mir gut gemeint haben, frei von Vorurteil und Neid. Ich danke meiner Mutter, die mir steht's gelehrt hat, nicht aufzufallen, im Hintergrund zu bleiben. Und gleichzeitig mein Selbstbewusstsein gestärkt hat, so dass mir gar nichts anderes über blieb, als laut zu werden. Und ich danke Doris Maria Weigl. Weil sie mich aushält, erhält, unterhält und behält. Dein Talent möchte ich haben!


Am Tag denke und schaffe ich. In der Nacht träume und raste ich.

In der Kunst passiert das alles gleichzeitig."


"Watching us"

"Watching us" Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner

Acryl auf Leinen, 120 x 100, 2013

 

Ma, Pa, teachers, the bosses, attendants, controllers, the intelligence services, the social media... the’re all watching us.

 

Just keep quiet or they will hear you! And they will know your positions... and your stance.

 

 

 

Ein persönlicher Satz zu der Spitzel-Thematik: Wäre ich eine Supermacht und würde euch kontrollieren wollen, ließe ich einen Whistleblower wie Edward Snowden gewähren. Denn ich könnte niemals euch alle überwachen. Aber wenn ihr ihn hört, würdet ihr glauben, dass ich es kann. Und ihr würdet kuschen.




"Der Fick"

"Der Fick" Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner

Acryl und Silber auf Leinen, 100 x 100, 2013

 

 

Einst, als ich noch küsste, war ich eine Dame. Jetzt gebe ich ihm alles... und sie nennen mich Schlampe.“  

 

„Der Fick“, die dem großen Gustav Klimt gewidmete Hommage, thematisiert, in edlem Silber gehalten, das gesellschaftliche Paradoxon der Tabuisierung der Sexualität in unserer Gesellschaft.  

 

 

 

Jener Sexualität, der wir Glück, Ausgleich, Nähe, Gefühl und nicht zuletzt das Leben selbst verdanken.  

Jener Sexualität, die wir dennoch als schmutzig und gesellschaftsunwürdig totschweigen.  

Die Klimtsche Innigkeit wird beibehalten, in ihrer Intensität sogar verstärkt,  

gestriges Gold weicht modern-metallenem Silber.

 

PeterMarioWerner unterstreicht dies auch noch:  

„Küssen ist Gold aber Ficken ist Silber.“

 

 

„Der Fick“ als intensivste Form menschlicher Kommunikation.

 

Und als Pfad von der Klassik hin zum Heute.


"Died for you"

"Died for you" Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner

Acryl und Blut auf Leinen, 120 x 100, 2013

 

 

"Died for you" - eine Anklage.

 

 

Die Menschen, die ER erschaffen hat, denen ER schier

unglaubliche Gaben mitgab, ungenutzt. 

Denen ER Güte und Liebe mitgab, unbelebt.  

 

 

WHY grenzt sich mit seinem Werk deutlich von jeglichem blasphemischem Gedankengut ab, vielmehr bekundet er mit Died for you“ seinen tiefen Glauben.

Den Glauben an einen gütigen, liebevollen Gott und zugleich einen Menschen, der eine überaus menschliche Geste zeigt.

Die Befreiung im Moment des Todes.  

 

Die Farben sind in schmutzigen Tönen gewählt, sie verdeutlichen die Dramatik der Szene und erinnern an die alten Meister. Feinste Aschepigmente, aufgelöst in edlem Cognac, tränken den verwitterten Holzbalken. Ebenso wurden kleine Holzschiefer des Ahornbaumes und Kiefernadeln mit eingebracht.  

 

Teilweise echtes Blut symbolisiert die Ernsthaftigkeit der Aktion.

Giftiger, schwefeliger Himmel erinnert an eine bedrohliche, weltliche Macht.

Liebt ihn. Gehorcht uns. Oder er zerschmettert euch.

 

Angst machen im Namen eines liebenden Gottes.

Details from "Died for you"


"Sir Christopher Frank Carandini Lee"

"Sir Christopher Frank Carandini Lee" Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner

Acryl auf Leinen, 70 x 60, 2013

 

 

Dieses Portrait entstand auf Leinen in nüchternem Schwarz/Weiß im von mir bevorzugten Stil des Fotorealismus. 

 

Nach der Grundierung konturierte ich mit Tusche und Bleistift, um mit scharfen Pinselstrichen das Verwegene,  das verführerisch Böse seiner Filmrollen zu unterstreichen. Einen besonderen Reiz bot mir Christophers Haut, von Jahren der Lebenserfahrung gezeichnet, ebenso seine charismatischen Augen, mit weicheren Pinselstrichen gemalt, als Spiel mit interessantem Kontrast.

 

 

Für den Hintergrund entwickelte ich eine Farbmischung, die – wie menschliche Haut - mit den Jahren brüchiger wird.

 

Ein Gemälde, das in tiefstem Respekt mit dem Modell altert.

 

     

PeterMarioWerner


"WHY'NCENT"

"WHY'NCENT"
Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner

Self-portrait in the style of divine Vincent van Gogh - Acryl on canvas, 40 x 40, 2014


"Joker"

"Joker" Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner

Acryl auf Leinen, 120 x 100, 2013

 

 

Auf kein Schwein kann man sich heutzutage noch verlassen. Man muss alles alleine machen, oder nicht?

Aber schon ok, ich hab mich ja vorbereitet! Wir leben in einer lustigen Welt.“

 

Der Joker in „The Dark Knight“

 

 

 

„Wenn ich etwas gelernt habe in diesem Leben, dann, dass die Bösen dieser Welt stets Masken tragen.

 

Manchmal grimmige... manchmal einschüchternde... 

 

doch meistens lächelnde.“

 

  PeterMarioWerner


"Unheard"

...aus der Serie Angst

 

„Unheard“ by PeterMarioWerner
Acryl and steel on canvas, 30x30

„Bound by obligations, by liabilities.
Bound by morals and religion.
Bound by guilt and expiation....
Bound by possession and imposition.
Bound by education and faith.
Bound by gratefulness and bad conscience.

Bound and gagged. Nobody hears my pictures. Nobody reads my tangency.
Nobody listens when I speak. This is my greatest angst.
Silence is dangerous. And painful.“

Peter Mario Werner


Serie "Minutes" Projekt: Doris Maria Weigl & Peter Mario Werner - 2014

Jedes dieser Bilder sieht einem Gemälde verdammt ähnlich, das an internationalen Kunstmarkt Millionenpreise erzielen konnte.


Die Zahl unter den Bilden gibt an, wie viele Minuten ich jeweils für deren Ferstigstellung benötigt habe.

SIE VERARSCHEN EUCH.


In den letzten Jahren haben wir unzählige Kunstausstellungen und Vernissagen besucht. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, die „Perlen“, bot sich uns stets dasselbe Bild:
* LANGEWEILE. Farb-, ideen- und lustlose Exponate, frei jeglichen Ansatzes von Esprit, Botschaft, Seele, sprühender Inspiration und bewegender Provokation.
* LÜGEN. Komplizierte Worte professionell bemühter, blasierter Kuratoren, um die Trivialität der dargebotenen „Kunst“ zu übertünchen.
* FASSUNGSLOSIGKEIT der Besucher, die es nicht wagen, die obskuren Machwerke so genannter „Künstler“ als das zu kritisieren, was sie sind: Beschissenes Gekritzel.
Denn dann kontern die Kuratoren beleidigt, strafen den Kunstliebhaber mit Vorwürfen, wie Unwissenheit oder Banausität gegenüber dem Genius des vermeintlichen Meisters. Sie loben den „Strich“, den „Ausdruck“ oder sonstige nicht nachvollziehbare Attitüden.
Zurück bleiben unbefriedigte Kunstliebhaber.
Was leidet ist die Kunst.

Der KUNST-MARKT ist eine eigentlich tragische Posse mit lauwarmem Hochmut und kaltem Business als Protagonisten. Eitle Professoren protegieren ihre oft nicht einmal „mittelmäßig“ zu nennenden Schüler, und das nicht etwa ob deren herausragender Leistungen. Sie tun das vielmehr, um den eigenen Geltungstrieb zu befriedigen. „Schüler des...“ als Ehrerbietung dem Lehrer gegenüber.

KUNST IST JA SO HERRLICH SUBJEKTIV. Es gibt keine Perfektion, keine Wahrheit.
Außer jener, dass Du, lieber Kunstfreund, in diesem Moment den Text zu einem Bild liest, das in wenigen Minuten fertiggestellt wurde. Zu einem Bild, dessen Vorlage bei einer Auktion zig Millionen Euro erzielt hat.

SCHLUSS DAMIT.
Lieber Kunstliebhaber, DU bist der Maßstab, das Zünglein an der Waage, der, derentscheidet. Lass Dir nichts einreden, lass dich nicht bevormunden. DU alleine zählst!


KUNST. KÖNNEN. DAS ENDE DER POSTMODERNE.
Kunst kommt von „Können“. Ob es eine Idee ist, die ich nicht gehabt hätte oder die Ausführung, die ich so nicht zusammengebracht hätte. Das ist für mich Kunst!
Nicht ein simpler weißer Strich auf farbigem Hintergrund, nicht bunte Farbspritzer, nicht simple Kritzelein, die ich während eines Telefonates gedankenverloren besser zu Papier bringe.

SCHLUSS MIT DER FASSUNGSLOSIGKEIT GEGENÜBER DEM OBSKUREN! Ideen, Farben, Formen, nie Dagewesenes - DAS ist es, was die Flächen der Emotionisten mit Leben erfüllt. Nicht geniale Vermarktung, sondern Emotion, Gefühl und Können stehen im Vordergrund.

KÜNSTLER SOLLEN ENDLICH WIEDER TRÄUMEN BEI DER ZEUGUNG...
UND LEIDEN BEIM GEBÄREN.

 

Peter Mario Werner

THEY TWIT YOU.


During the last years we visited a lot of Art-exhibitions and Vernissages. Except for lee „pearls“ we always got the same picture:
* BOREDOM. Color-, idea- and listless exhibits, without any approach of esprit, message, soul, sparkling inspiration and touching provocation.
* LIES. Complicating words from professionelly exerted, smug curators to gild the presented „art’s“ triviality.
* CONSTERNATION of the visitors who don’t dare to criticize the so called „artists’“ botch as the fact they are: FUCKING NOTHING!
Cause then the curators react offended, they punish the audience with allegations like „ignorance“ or „philistinism“ against the master’s genius. They compliment the „coat“, the expression or any else non-traceable attitudes.

 

What remains are unsatisfied art lovers.
What suffers is art.

 

The ART-MARKET in fact is a tragic burlesque with lukewarm arrogance and cold business as their protagonists. Vain professors sponsor their often not even middle-rate students but not because of their effort. They do it rather to satisfy their own craving for recognition. „Student of“ as an homage for the teacher.

 


ART IS SUPERBLY SUBJEKTIV. There is no perfection, no truth. Beside the truth that you, dear art-lover, right now are reading the text for a painting which was done in just a few minutes. To a painting which original was sold at an auction for umpteen million Euro.

 


THERE’S AN END OF IT!
Dear art-lovers, YOU are the benchmark, the one who tip the scales, who decides. Don’t let them patronize. YOU allone count!

 
ART. ABILITY. THE END OF POSTMODERNISM.
Art – Ability. Whether an idea which I didn’t have or the completion I wouldn’t have been able to. That’s art for me!
Not a simple white line on monochrome background, not colored dashes, not a simple scribbling which I can do better while having a phone call.

 


BREAKING OFF THE CONSTERNATION FACING THE OBSCURE! Ideas, colors, forms, unique – THAT’S what the Emotionist’s spaces fills with life. Not brilliant marketing but emotion, feeling and ability are in the foreground.

 


ARTIST FINALLY SHOULD DREAM DURING PROCREATION...
AND SUFFER AT BIRTHING.

Peter Mario Werner





Und wenn ich manchmal einfach nur so dasitze, meistens ganz zeitig in der Früh, wenn die Welt noch schläft und in ihren Träumen das sieht, was ich nur mit offenen Augen zu sehen vermag, und es will mir so gar nichts einfallen, was ich zu Papier bringen könnte, dann, ja dann... tauche ich in eines deiner Bilder ein, meine liebste Doris, und deine Farben und deine Formen bringen die Saite in mir zum Klingen, die bis gerade eben noch so beharrlich schweigen wollte.

 

In ewiger Verbundenheit

Dein tiefer Bewunderer

Peter