Frenzy O.

Unstill. Unbeliebig. Ungefällig.

Anders.

 

Künstlerin / freie Journalistin. Aus Boston/USA. Widmet sich aktuellen Themen, rüttelt damit wach.
Provoziert.







"Knowledge means praying to Satan."

Frenzy O.
@ her painting-session in Vienna, October 2013




"Marasmus" from the series “Undekalog 5” by Frenzy O., 2014, 50 x 60

Acryl and gold on wood - Projekt mit Doris Maria Weigl

 Marasmus.


Schwerster Grad der Unterernährung.

Infektionen durch Proteinmangel.

Herzflimmern durch Kaliummangel.


Absinken des Blutzuckerspiegels.

Unter 30mg/100ml nimmt die Hirnleistung stark ab. Verwirrtheit. Angst. Despression. Spasmen.

Unter 10mg/100ml Koma.

Schwere Durchfälle.


Tod.

 

Frenzy O.


"If I was" from the series “Undekalog 8” by Frenzy O., 2014, 20 x 28
Acryl and paint pen on broken sheet metal -
Projekt mit Doris Maria Weigl

 

If I was a terrorist...

 

I'd try to free brothers in mind, imprisoned for years without case. And tortured.

I'd do everything to blackmail the mighty. Cause I'm weak.

I'd hijack a plane. Not with their people. They love heros' death. But with passengers of another mighty rival nation.

I'd try to expose them.

 

They would find themselves in a dilemma.

They would invent no smart PR-strategy.

They would stash away the plane. With all the people.

 

You would find some debris some day.

 

Or never.

Wenn ich ein Terrorist wäre...

 

Ich würde versuchen, Sinnesbrüder zu befreien, die seit Jahren ohne Prozess gefangen gehalten und gefoltert werden.

Ich würde alles daran setzen, die Mächtigen zu erpressen. Weil ich schwach bin.

Ich würde ein Flugzeug entführen. Nicht mit ihren Leuten. Sie lieben Heldentode. Sondern mit Insassen eines mächtigen konkurrenzierenden Staates.

Ich würde versuchen, sie auf diese Weise bloßzustellen.

 

Sie wären in einem Dilemma.

Sie fänden keine geniale PR-Strategie.

Sie würden das Flugzeug verschwinden lassen. Und all die Menschen darin.

 

Ihr würdet irgendwann irgendwelche Wrackteile finden.

 

Oder auch nie.


"Chains" by Frenzy O., 2013, rusty chains, pinewood, Indian ink, blood and acryl on raw canvas, 100 x 150 - Projekt mit Doris Maria Weigl

Ich fürchte jene, die glauben, mir ihre Gedanken ins Hirn scheißen zu müssen.

 

Ich fürchte jene, die glauben, das Recht darauf zu besitzen, meine Gedanken ausspionieren zu dürfen.

 

Und ich fürchte jene, die meinen, ihnen sei das „egal, denn sie hätten ja ohnehin nichts zu verbergen“.


Leute, die Welt ist voll von Orten, an denen das, was ihr tut, oder das, was eure Kinder tun und noch tun werden, bei schwerer Strafe verboten ist!


Wehret den Anfängen!


                                                       Frenzy O.

I'm scared of them who crap their fuckin' ideas in my mind.


I'm scared of them who think to have the rights to spy on my thoughts.


And I'm scared of them who think, they "don't care because they've got nothing to hide".

 


Folks, this world is full of places, where the things that you do or the things that your kids do and will do is forbidden under penalty!



Nip things in the bud!


                                                       Frenzy O.



Details from "Chains"


"Lost my inmost“ by Frenzy O., 2013, Acryl and lyrics on canvas, 30 x 30



from the series „Angst“

„No secrets, nothing in private. Even developing thoughts could be wrongdoing....
Being completely in the nude criminalizes your opinion.
Anybody can read YOU.“

 


"War" by Frenzy O., 2013, Acryl & love & hate on canvas, 30 x 20

„You’ve got nothing to think over.
You’ve got nothing to lose.
Kill the foreigners. The other opinions. The other attitudes.
Be killed. For a better future.“

„The mighty entrap the sheeps. Since thousands of years....
                                                                    NOTHING WEIGHS MORE THAN LIFE OF JUST ONE INDIVIDUAL!“

Frenzy O. against the degenerating, the fuckin' war.


"It’s supper-time I", 2014, 40 x 30                                                                                    "It’s supper-time II", 2014, 40 x 30  

Imperialismus und Kolonialismus sind zwei der schlimmsten Verbrechen der Menscheit.

Wir sollten den Armen nicht spenden.

Wir sollten unsere Schulden bezahlen.

 

Imperialism and colonialism are two of the worst crimes of mankind.

We should't donate to the poor.

We should settle our depts.

 

 

Frenzy O.


"Freedom" - 2013, Acryl on canvas, 30 x 40 - Projekt mit Doris Maria Weigl

freedom.

rot ist leben. wärme. vor dunkler, kalter wand.

grünes gewand lässt hoffen.

gefangen?

zeit. viele gesichter.

ketten am arm halten ihn. er ist froh darüber.

ein fenster, um in die freiheit zu gelangen. er weiß nicht, ob hier oder draußen die freiheit liegt.

hier muss er sich um nichts sorgen. draußen ist leben.

mut? sicherheit?


Freedom.
Red is life. Warmth. In front of dark cold wall.
Trapped?
Time. Various faces....
Chaines are holding him tight. He is glad about.
Window to freedom. Is freedom outside or indoors?
Indoors is nothing to worry about. Outside is life.
Courage? Safety?




Grab                                                  Cry1                                                    Cry2                                                  Perception


"Allegorie eines Todes" - 2013, Ink on paper, 30 x 20 - Projekt mit Doris Maria Weigl

1 (grün): Lust - Sonne = Glücklich.

2 (rot): Ekstase -  krallt Hände und Zehen

3 (orange): ES wächst - Blätter = Fruchtbarkeit - Kopffüßer. Breite Beine, fester Boden.

4 (hellblau): Geburt - Schmerz - leeres Gesicht, Baby ohne Augen.

5 (pink): Neugeborenes. Ohne Beine, ähnelt einem Tier - darum spitze Ohren, unfähig. Nur Instinkte sind vorhanden.

6 (pink): Kind = Tier. Kein Mund.

7 (grau): Belehrungen - wohlgemeint. Dennoch, die "Waisen" wollen das Kind / Tier biegen. Offene Münder stehlen dem Kind Worte.

8 (grün): Ohnmacht. Kind ohne ICH.

9 (gelb): Stütze von Mutter / Freunden

10 (lila): Kind wird von Vater / Freunden gehoben - und hält zugleich Freund / Mutter.

11 (blau): Stärke - Faust und drohende Gebärden.

12 (blau): Mond des Schicksals.

13 (rot): Schmerz - Embryonalstellung - schützt sein Gesicht - mit drei Händen.

14 (türkis): Wasser, kein fester Boden

15 (grau):  Blick zurück, lässt Arme hängen. Möchte wieder Kind / Tier sein.

16 (grün): Gebrochen. Blind.

17 (pink): Schlaf. Hand zeigt groß zur Vergangenheit.

18 (blau): Frau kreuzt Weg - spielt.

19 (rot): Liebe? Er umarmt sie. Hält sie fest - mit drei Armen. Hoffnung.

20 (gelb): .

21 (lachs): Flammen der Sünde. Dreht ihm den Rücken zu.

22 (orange): Fleht um Hilfe.

23 (grün): Beendet sein Leben. Tot.


Studien 2013

„Don’t look the other way when the demons are taking the damned!“


Studien 2012

„They grab for me like for cheap goods on a rummage table.
Bastards!!! I’m not your crappy property! I am human!
More than this...
I am woman!“
...
„grab“ by Frenzy O. at her performance in Vienna, Oct. 2013
Acryl, ink and manifests on canvas












The Frenz-power strikes back ;-)